Kunsttherapie

Lassen Sie sich durch die Welt der Farben und Bilder führen!

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Deshalb kann ein Bild dort entstehen, wo sich noch keine Worte entfalten konnten.

Als angehende Malkunsttherapeutin begleite ich Menschen, die gerne mehr über Farben, das Malen und vor allem über sich selbst lernen wollen. Durch das Malen von Bildern und die anschliessende Besprechung treten aktuelle Themen in Erscheinung und können bearbeitet werden. Die Bildsprache hilft uns, noch Verborgenes sichtbar zu machen. Dabei dienen uns die Farben und Symbole als Wegweiser für unseren Lebensweg.

Prozessorientiertes Therapeutisches Malen

Seit 2009 lass ich mich an der Schule Magenta in der Methode des Prozessorientierten Therapeutischen Malens zur Kunst- und Maltherapeutin ausbilden. Das Prozessorientierte Malen ist eine eigenständige Therapieform. Die Methode basiert auf der klassischen Farbenlehre und dem Arbeiten mit Bildern, Symbolen und Farbtest. PTM regt die Kreativität an und unterstützt den Malenden in verschiedensten Lebenssituationen. Wirkungsvoll ist dabei die Arbeit mit dem Malenden direkt am Bild oder Objekt. Für beratende und therapeutische Berufe findet PTM für die Standortbestimmung und Befunderhebung ein weiteres faszinierendes Einsatzgebiet.

Die Methode umfasst folgende Ebenen:

die klassische Farbenlehre: die Wirkungsweise der Farben als Ausdruck des Lebens (nach Goethe, Newton, Itten).

die Befunderhebung über Farbtests: Über die Körpersprache, das Maltempo und die Malweise können die Widerstände des Malenden aufgezeigt werden.

das Körperbild: Das Körperbild zeigt eindrücklich, wo der Mensch zur Zeit in seinem Leben steht und die Art, wie er sein Leben bewältigt. Der bildhafte Prozess beschränkt sich bewusst auf das Malen eines meist lebensgrossen Körperbildes ohne bestimmte Vorgaben.

die Prozessarbeit über Bilder und die Symbolsprache: Die Annäherung an die Bildsprache erfolgt über die Intuition und ein Gespräch mit dem Malenden. Die Bildsprache ist wie eine Handschrift oder eine Stimme, die auf dem direktesten Weg die seelische Befindlichkeit eines Menschen aufzeigt.

Hintergrund

Wir werden tagtäglich mit Sinneseindrücken überschwemmt und aufgefordert aus einer riesigen Auswahl verschiedenster Möglichkeiten ständig neue Entscheidungen zu treffen. Unsere Zeit ist durch Schnelllebigkeit geprägt und lässt uns kaum Verschnaufpausen. Wo immer wir hinschauen, vollzieht sich eine rasante Veränderung. Die Gewinnmaximierung wird als wichtigstes Ziel angestrebt. Für die oder den Einzelne(n) bedeutet dies übersetzt: Es genügt nie, was sie/er leistet, oder es heisst schlicht: nicht erreicht, ausgedient! Was wir im Aussen beobachten können, zeigt sich letztlich als eine innere "Reform", in der das Alte ausgedient hat und das Neue noch nicht da ist. Wir sind Dazu angehalten, alte Denkmuster zu hinterfragen, letztlich uns selber ständig zu hinterfragen, damit es uns gelingen kann, neue Lebensentwürfe mit neuen Werten zu definieren, die uns stärken und uns in der Eigenverantwortung fördern.